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Die Monstera spec. peruviana ist eine seltene Monstera aus Peru, die vor allem für Sammler botanischer Arten und wenig verbreiteter Herkunftsformen interessant ist. Die Bezeichnung „spec.“ weist darauf hin, dass die Pflanze der Gattung Monstera zugeordnet wird, jedoch unter diesem Namen keine eindeutig bestimmte und wissenschaftlich anerkannte Art bezeichnet wird. „peruviana“ verweist in diesem Zusammenhang auf Peru und sollte nicht automatisch als gültiger botanischer Artname verstanden werden.
Da zur Monstera spec. peruviana unter genau dieser Bezeichnung nur wenige belastbare botanische Informationen verfügbar sind, sollten weitergehende Aussagen zu ihrer exakten Artzugehörigkeit mit Vorsicht betrachtet werden. Gerade dieser noch nicht vollständig geklärte Status macht sie für spezialisierte Monstera-Sammler besonders interessant.
Blätter und Farbe
Die Blätter der Monstera spec. peruviana sind kräftig grün und verändern sich im Laufe ihrer Entwicklung. Juvenile Pflanzen können zunächst vergleichsweise einfache und geschlossene Blätter zeigen, während sich Größe, Form und Struktur mit zunehmender Reife verändern können.
Da keine gesicherte wissenschaftliche Beschreibung unter der Bezeichnung Monstera spec. peruviana vorliegt, sollten konkrete Merkmale wie eine bestimmte adulte Blattgröße oder eine charakteristische Form der Fenestrierung nicht als eindeutig artbestimmende Eigenschaften angegeben werden.
Wuchsform
Die Monstera spec. peruviana wächst kletternd und kann Luftwurzeln entwickeln, mit denen sie sich an geeigneten Oberflächen festhält. Eine Kultivierung an einem Moosstab oder einer anderen stabilen Rankhilfe unterstützt diese natürliche Wuchsweise und bietet der Pflanze gute Voraussetzungen für die Entwicklung größerer und reiferer Blätter.
Zur endgültigen Größe, Internodienlänge und adulten Wuchsform liegen unter dieser Handels- bzw. Sammlerbezeichnung derzeit keine ausreichend gesicherten artspezifischen Informationen vor.
Pflegebedingungen
Licht: Bevorzugt helles, indirektes Licht. Intensive direkte Mittagssonne sollte vermieden werden.
Temperatur: Optimal sind warme Temperaturen zwischen etwa 20–28 °C. Temperaturen unter 16 °C sollten möglichst vermieden werden.
Feuchtigkeit: Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit ab etwa 60 %, idealerweise darüber, unterstützt ein gesundes Wachstum und eine gute Blattentwicklung.
Bewässerung: Das Substrat gleichmäßig leicht feucht halten, dabei Staunässe vermeiden. Vor dem nächsten Gießen die obere Substratschicht leicht antrocknen lassen.
Substrat: Ein lockeres, luftiges und gut drainierendes Substrat ist ideal. Besonders geeignet ist das Premium Araceae Substrat für Monstera, Philodendron & Alocasia.
Düngung: Während der Wachstumsphase regelmäßig und bedarfsgerecht düngen. Bei reduziertem Wachstum sollte die Düngung entsprechend angepasst werden.
Vermehrung
Die Monstera spec. peruviana lässt sich über Stecklinge mit mindestens einem Nodium vermehren. Besonders gut eignen sich Stecklinge mit bereits vorhandenen Luftwurzeln. Die Bewurzelung kann beispielsweise in Sphagnum-Moos, Perlite oder Wasser erfolgen.
Besonderheiten
Das Besondere an der Monstera spec. peruviana liegt vor allem in ihrer seltenen Herkunfts- und Sammlerbezeichnung. „spec.“ beziehungsweise „sp.“ wird verwendet, wenn eine Pflanze einer Gattung zugeordnet werden kann, eine konkrete Artbestimmung jedoch nicht angegeben oder noch nicht abschließend geklärt ist.
Auch die Bezeichnung „peruviana“ sollte in diesem Fall nicht mit einem wissenschaftlich beschriebenen Artnamen gleichgesetzt werden. Sie dient vielmehr als Hinweis auf die unter Sammlern verwendete Bezeichnung beziehungsweise die angegebene Herkunft aus Peru.
Solange keine eindeutige botanische Bestimmung vorliegt, wäre es spekulativ, die Pflanze einer bestimmten beschriebenen Monstera-Art zuzuordnen oder konkrete artspezifische Eigenschaften als gesichert darzustellen. Sollte zukünftig eine eindeutige Identifikation erfolgen, kann die Bezeichnung entsprechend angepasst werden.
Beliebtheit
Die Monstera spec. peruviana ist insbesondere für Sammler interessant, die neben bekannten Monstera-Arten und auffälligen Variegationen auch seltene botanische Herkunftsformen suchen. Ihre geringe Verbreitung im klassischen Pflanzenhandel und die noch nicht eindeutig geklärte Artzugehörigkeit verleihen ihr einen besonderen Reiz.
Gerade für botanisch interessierte Monstera-Sammler bietet sie die Möglichkeit, die Entwicklung einer wenig verbreiteten Pflanze vom juvenilen bis zum adulten Stadium zu beobachten und macht sie damit zu einer außergewöhnlichen Ergänzung jeder spezialisierten Aroid-Sammlung.